8 Tipps gegen Karies

Ein Besuch beim Zahnarzt kann in mitunter schmerzhaft verlaufen. Nämlich immer dann, wenn die Diagnose Karies ausgestellt wird. Im schlimmsten Fall muss der Zahn gezogen und durch einen Künstlichen ersetzt werden. Als Glückspilz gilt der, der mit Bohren und einer Füllung davonkommt. Doch wie entsteht Karies überhaupt? Im Mundraum leben Keime, die, wenn sie mit Speichel und Zucker in Berührung kommen Karies verursachen können. Bakterien sondern Säure ab, die den Zahnschmelz angreift und nach und nach zersetzt. Ein Loch entsteht, das die Vermehrung von Karies begünstigt. Kann Karies überhaupt verhindert werden? Wir haben eine Liste mit acht Tipps erstellt, die Karies vorbeugen können.

1. Den Konsum von Sußigkeiten reduzieren

Süßigkeiten sind Kariesauslöser. Dabei kommt es nicht auf die Menge, sondern auf die Häufigkeit an. Der hohe Zuckergehalt in Süßigkeiten liefert den idealen Nährboden für Karies. Um der Entstehung von Karies vorzubeugen ist es wichtig, dass die Zähne saubere Zeiten haben, in denen sie keiner Säure ausgesetzt sind und sich regenerieren können. Deshalb ist es ideal, nach allen Zwischenmahlzeiten und Getränken die Zähne auch unterwegs zu bürsten ohne Zahnpasta, um die weichen Beläge weitestgehend sofort zu entfernen.

2. Gründliches Zähneputzen

Karies resultiert auch aus mangelnder Mundhygiene. Mindestens zwei Mal täglich für zwei Minuten Zähne putzen nach dem Essen senkt das Kariesrisiko erheblich. Speisereste und Biofilme, die auf den Zähnen hängen geblieben sind, werden entfernt und den Bakterien steht keine Grundlage zur Säurebildung zur Verfügung.

3. Zahnzwischenraum-Pflege

Besonders viele Essensreste und Beläge bleiben in den Zahnzwischenräumen hängen, die mit einer normalen Zahnbürste nicht erreicht werden können. Der Gebrauch von Zahnseide und Zwischenraumbürstchen hilft, diesem Problem entgegenzuwirken. Dabei genügt es jedoch nicht, Zahnseide einmal im Monat zu verwenden. Der tägliche Gebrauch sorgt hier für das Ergebnis. Auch ein leichtes Bluten des Zahnfleisches ist zu Beginn ganz normal und legt sich nach den ersten Anwendungen.

4. Mundspülungen

Spezielle Mundspülungen sind bei richtiger Zahn- und Zwischenraumpflege unnötig. Zwischendurch nach dem Essen kann man mit Wasser spülen. Durch das Wasser wird die Verweildauer schädlicher Substanzen im Mund verkürzt. Ölziehen mit Kokosnußöl entgiftet und hält das Zahnfleisch knackig.

5. Verzicht auf Nikotin

Rauchen sorgt für eine gelbliche Verfärbung der Zähne, die äußerst unästhetisch wirkt. Außerdem vermindert Rauchen den natürlichen Speichelfluss und die Durchblutung und schwächt so das Abwehrsystem des Mundraums.

6. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen

Ein Zahnarztbesuch pro Halbjahr ist ratsam. Erste Anzeichen von Gingivitis (Zahnfleischentzündung) Karies können frühzeitig erkannt und bekämpft werden, um das Ausmaß so gering wie möglich zu halten.

7. Zahnversiegelung

Eine Versiegelung der Fissuren der Zähne ist empfehlenswert, lohnt sich jedoch im Besonderen bei Kindern. Die Fissuren werden mit einem Kunststoff überzogen, der das Ablagern von Bakterien in den kleinen Rillen der Backenzähne verhindert und sie so sauber und besser putzbar hält. Deshalb macht es auch Sinn, Milchzähne und kleine bleibende Backenzähne zu versiegeln. Die Kosten hierfür übernehmen nur private Versicherungen und eventuell Zusatzversicherungen.

8. Eine professionelle Zahnreinigung

Bei einer professionellen Zahnreinigung werden Zahnstein, Zahnbelag und Biofilm entfernt, nachdem sie angefärbt wurden, um auch versteckte Stellen zu finden. Im Speziellen an den Stellen im Mundraum, die man selbst nur schwer erreichen kann. Nach der Reinigung werden die Zähne poliert und auf Wunsch mit Fluorid gehärtet. Ganz wichtig ist die Remotivation und das Mundhygienetraining. Hilfe zur Selbsthilfe. Die Kosten richten sich nach dem Befund und werden nach Aufwand und Dauer individuell berechnet. Private Versicherungen und Zusatzversicherungen übernehmen die Kosten.

 

 

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